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Ancien Dancing de la Batterie

Historische Anlage und Denkmal, Historisches Erbe, Erbe des zwanzigsten Jahrhunderts Um Roquebrune-sur-Argens

  • Das alte Tanzlokal wurde 1933 erbaut und nun umgebaut. Es liegt am Strand von Val d‘Esquières im Viertel Les Issambres in Roquebrune-sur-Argens.

  • Zwischen den beiden Weltkriegen wurde dieser Teil der Côte d‘Azur von wohlhabendem und kultiviertem Klientel besetzt mit dem Pierre Barbe verkehrte und für das er Bauten und Anbauten vornahm.

    1932 erwirbt das Bauunternehmen für öffentlichen Bau Montcocol das Hotel La Résidence in Val d‘Esquières, das nach dem Projektplan des Architekten René Darde aus Sainte Maxime erbaut wurde. Der Schwiegersohn des Besitzers, Robert Lallemant, Keramiker, Inneneinrichter und Mitglied der Union des...
    Zwischen den beiden Weltkriegen wurde dieser Teil der Côte d‘Azur von wohlhabendem und kultiviertem Klientel besetzt mit dem Pierre Barbe verkehrte und für das er Bauten und Anbauten vornahm.

    1932 erwirbt das Bauunternehmen für öffentlichen Bau Montcocol das Hotel La Résidence in Val d‘Esquières, das nach dem Projektplan des Architekten René Darde aus Sainte Maxime erbaut wurde. Der Schwiegersohn des Besitzers, Robert Lallemant, Keramiker, Inneneinrichter und Mitglied der Union des Artistes modernes (Vereinigung moderner Künstler) - wie Pierre Barbe - stellt ihn seinem Schwiegervater vor. Nach einem ersten Projekt in Paris beauftragt die Gesellschaft Montcocol Pierre Barbe, ein Tanzlokal in Roquebrune, in der Nähe des Hotels La Résidence zu zeichnen.
    La Batterie liegt in einer Kurve der Küstenstraße im Westen des Strandes von Val d‘Esquières.

    Pfosten verleihen dem kleinen ovalen Gebäude mit schmaler Dachterrasse aus Stahlbeton Struktur. Im Zentrum befand sich das Orchesterpodest, das einzige mit einer Mauer aus Glasstein abgegrenzte Element. Die Tanzfläche erstreckte sich rund um das Podest. Auf den Seiten befanden sich entlang der Krümmung des Ovals die Bar und die Sanitäranlagen.

    Direkt nach der Fertigstellung beauftragte der Eigentümer Pierre Barbe mit der Untermauerung des Gebäudes für den Anbau eines zusätzlichen Saals mit demselben Grundriss, der ebenfalls von Gründungspfählen getragen werden sollte. Das Modell für das Tanzlokal wurde 1933 bei der Messe der UAM vorgestellt und in der Zeitschrift L‘Architecture d‘Aujourd‘hui wurden mehrere Fotografien veröffentlicht.

    Zu Beginn der 90er wurde das Grundstück Gegenstand eines Entwicklungsprojektes für Wassersport. In diesem Zuge vertraute die Gemeinde, jetziger Eigentümer des ehemaligen und stillgelegten Tanzlokals, den Umbau dem Architekten Michel Pitalugue an. Das ebenerdige Stockwerk auf der Seite der Straße wurde komplett neu erbaut. Das Stockwerk auf Höhe des Strandes auf der Seite des Meeres wurde umgebaut:
    die Bodenplatte und die Pfosten wurden restauriert und wie die Außenfassade erhalten, seitliche Bullaugenfenster, Umbau im Innenraum. In seinem renovierten Zustand barg das Gebäude mehrere Jahre lang die Segelschule Centre de Voile und ein Vereinssaal im oberen Stock.

    Seit Kurzem hat sich die Gemeinde zur kulturellen und kulturgeschichtlichen Nutzung des ehemaligen Tanzlokals entschieden.

    Verfasser: DRAC PACA, 2019
    Quelle: Jean-Baptiste Minnaert, Pierre Barbe, Architektur, Vorwort von Bruno Foucart, Liège, Ed.
    Mardaga, 1991.
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