Siehe Fotos (3)

Casernes Kilmaine

Historische Anlage und Denkmal, Militärisches Erbe Um Tarascon

  • Im 16. Jhd. ist Tarascon eine Zwischenetappe für die durchziehenden Truppen, und die Einwohner der Stadt sind verpflichtet, Logis und Verpflegung für die Soldaten bereit zu stellen. 1695 erhält die Stadt die Genehmigung, Kasernen zu bauen.
    Deren Bau beginnt 1718 nach Plänen von Desfour. Der große Komplex mit dem großzügigen Innenhof ist der Kavallerie vorbehalten. Im kleinen Revier gibt es zwei Höfe, einen für die Infanterie und einen für die Marschverpflegung. Die zweigeschossigen Gebäude...
    Im 16. Jhd. ist Tarascon eine Zwischenetappe für die durchziehenden Truppen, und die Einwohner der Stadt sind verpflichtet, Logis und Verpflegung für die Soldaten bereit zu stellen. 1695 erhält die Stadt die Genehmigung, Kasernen zu bauen.
    Deren Bau beginnt 1718 nach Plänen von Desfour. Der große Komplex mit dem großzügigen Innenhof ist der Kavallerie vorbehalten. Im kleinen Revier gibt es zwei Höfe, einen für die Infanterie und einen für die Marschverpflegung. Die zweigeschossigen Gebäude besitzen Pavillons an den Ecken. Im Rez-de-Chaussée befinden sich hohe Räume für die Pferde, in der ersten Etage sind die Soldatenstuben. Die Verwaltung befindet sich im Flügel zwischen den beiden Gebäudekomplexen. Im 18. Jhd. konnten diese Gebäude bis zu 1275 Männer und 500 Pferde beherbergen.
    Eine erste Erweiterung erfolgte zwischen 1834 und 1840, weitere Gebäude kamen zwischen 1844 und 1845 hinzu. Der Reitplatz entstand 1846, die Räume für Disziplinarvergehen im Jahre 1862. Ab 1877 wurden drei weitere Gebäude errichtet, da mehr Lagerplatz für Heu vonnöten war. Ende des 19. Jhd. folgten Küchen, Kantinen und eine Krankenstation. 1911 wurde ein neuer Reitplatz errichtet, dieser erhält ein Dach mit einer Metallkonstruktion.
    Im Jahr 2000 ging der gesamte Gebäudekomplex, der bis dahin von der Armee genutzt worden war, in die öffentliche Hand über. Er wird saniert, und es werden hier verschiedene Aufgabenbereiche untergebracht. Die früheren Kasernen, heute "Quartier Kilmaine", beherbergen nun die "Cité du Cheval" (Ausbildungsstätte für das Kunstreiten), das "Tribunal pour Enfants", "Maison des Associations", den Kulturbereich der Stadt mit der Musikschule und demnächst eine "Cité Judiciaire".
    Zugänglich für Behinderte
  • Umwelt

    • In der Stadt
    • Bahnhofsviertel
  • Gesprochene Sprachen

Service
  • Ausrüstungen

    • Parkplatz in der Nähe
    • Parkplatz
    • Busparkplatz
Unsere Vorschläge