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Eglise Saint Louis d'Anjou

Historische Anlage und Denkmal, Religiöses Erbgut, Kirche, 17. Jahrhundert Um Martigues
  • Am 21. April 1581 wurde hier das Schriftstück über den Zusammenschluss der 3 Stadtteile unterzeichnet, das die Gründung der Stadt Martigues besiegelte. Gedenktafel.

  • Die Saint-Louis-Kirche wurde 1675 wieder aufgebaut.
    Sein Glockenturm wird von einer Steinspitze gekrönt, deren Nüchternheit die Bescheidenheit dieser Kirche im Viertel Ferrières, dem ärmsten Viertel von Martigues im 17. Jahrhundert, deutlich macht.

    Hinweis am Eingang angebracht, das rustikale Portal mit dem gebrochenen Giebel der alten Kapelle der Pénitents Bleus.

    Ferrières: Mit etwa 800 Einwohnern, hauptsächlich Fischern und Handwerkern, ist der Bezirk Ferrières der bescheidenste...
    Die Saint-Louis-Kirche wurde 1675 wieder aufgebaut.
    Sein Glockenturm wird von einer Steinspitze gekrönt, deren Nüchternheit die Bescheidenheit dieser Kirche im Viertel Ferrières, dem ärmsten Viertel von Martigues im 17. Jahrhundert, deutlich macht.

    Hinweis am Eingang angebracht, das rustikale Portal mit dem gebrochenen Giebel der alten Kapelle der Pénitents Bleus.

    Ferrières: Mit etwa 800 Einwohnern, hauptsächlich Fischern und Handwerkern, ist der Bezirk Ferrières der bescheidenste (und am dünnsten besiedelte) der drei. Auf einer Ost-West-Achse durchquert die Hauptstraße, auch Rue Droite genannt, Ferrières von der Porte de Fos bis zum Etang de Berre. Ferrières ist zum Teich hin offen und wird auf der Nordseite durch eine Mauer verteidigt, die noch heute am Boulevard du 14 Juillet sichtbar ist. Der Bezirk hat seine Kirche sowie zwei Kapellen. Es gibt auch einen Ofen und eine Ölmühle.

    Die Insel: Die Insel nimmt eine zentrale Position zwischen Jonquières und Ferrières ein, mit denen sie durch Brücken verbunden ist. Es ist der größte, bevölkerungsreichste und wohlhabendste der drei Bezirke. Dort leben etwa 2.000 Einwohner, unter denen das Kataster nicht weniger als 391 Grundbesitzer oder 52 % der neuen Gemeinde zählt. Der Lebensraum ist sehr dicht und verteilt sich ausgewogen nördlich und südlich der Rue Droite (heute Rue de la République). Ende des 16. Jahrhunderts lagen seine Mauern in Trümmern, während sie es 200 Jahre zuvor zum sichersten Viertel machten. Die Insel hat zwei Orte: den Plan de la Tour und den Arénier, den heutigen Ort Mirabeau. Hier befinden sich die reichsten Bürger- und Kaufmannshäuser sowie wichtige öffentliche Einrichtungen, die von den anderen Stadtteilen genutzt werden: eine Schule und ein Tennisplatz.

    Jonquières: Der Bezirk Jonquières hatte damals etwas mehr als 1.000 Einwohner. Es ist durch zwei Brücken von der Insel getrennt, über eine andere Insel, den Plan de Meyran, der heute nicht mehr existiert. Der Grundriss wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert errichtet und zeichnet sich durch ein regelmäßiges Raster auf beiden Seiten der Rue Droite, der heutigen Rue Lamartine, aus. Unmittelbar im Anschluss an den Teich im Norden und Osten weist das Quartier landseitige, südliche und westliche Mauern auf, die mehrfach verändert wurden. Jonquières hat nur einen Ort, den der Kirche, und zwei herrschaftliche Öfen für die gesamte kollektive Ausrüstung.

    21. April 1581, Martigues wird eine Gemeinde.
    Am 4. Juli 1580 machte Heinrich III., König von Frankreich, Martigues zum Fürstentum. Er will diesen von Religionskriegen und Fürstenkämpfen geplagten Teil des Königreichs befrieden. Das Geschäft wird vor Ort von seinem Vertreter, dem Herzog Henri d'Angoulême, Bastardbruder des Königs, Gouverneur der Provence, Großprior des Ordens der Johanniter von Saint-Jean von Jerusalem, geführt. Als Admiral der Levant-Flotte beauftragte er sich auch mit der Wiederherstellung der Flotte im Mittelmeer, die von spanischen Drohungen und Ansprüchen geplagt worden war.

    In dieser Hinsicht war Martigues dank seines Außenhafens und seiner Festung Bouc, die den Zugang zum See kontrolliert, von erheblicher strategischer Bedeutung an der provenzalischen Küste. Aber mit seinen drei rivalisierenden Gemeinden bot Martigues das Bild der Teilung: Jonquières war abhängig von der Abtei von Montmajour, Ferrières vom Erzbischof von Arles und die Insel unterstand der Herrschaft des Grafen der Provence.

    Auf Wunsch des Königs stimmten daher am 21. April 1581 in der Kirche Saint-Louis de Ferrières die 18 Vertreter jeder der drei Gemeinden dem Zusammenschluss zu einer einzigen Stadt zu: Martigues.
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