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La Bastide des Jourdans

Historische Anlage und Denkmal, Historisches Erbe, Stadt/Dorf Um La Bastide-des-Jourdans
  • La Bastide des Jourdans, beherrscht von den Überresten eines Schlosses aus dem 13. Jahrhundert, der Epoche, in dem das Dorf durch den Grafen von Forcalquier gegründet wurde, verdankt seinen Namen Guillaume und Pierre Jourdan, deren Familienname mit «Bastida» verbunden wurde, worunter man eine ländliche Befestigungsanlage versteht.

  • Die zwei Ritter wurden vom Grafen dazu bestimmt, auf seinem Territorium eine Zollstation für die fahrenden Händler zwischen Forcalquier und Aix-en-Provence einzurichten. Die historischen Spuren verleihen dem befestigten Dorf, das auf 428m Höhe thront, Charme und einen besonderen Charakter.

    Die Einwohner von La Bastide des Jourdans werden Bastidans genannt.

    Quelle: www.patrimoinebastidan.com

    → nicht zu verpassende Sehenswürdigkeiten

    – Schloss
    – Brunnen de la Jeanne
    – Kirche...
    Die zwei Ritter wurden vom Grafen dazu bestimmt, auf seinem Territorium eine Zollstation für die fahrenden Händler zwischen Forcalquier und Aix-en-Provence einzurichten. Die historischen Spuren verleihen dem befestigten Dorf, das auf 428m Höhe thront, Charme und einen besonderen Charakter.

    Die Einwohner von La Bastide des Jourdans werden Bastidans genannt.

    Quelle: www.patrimoinebastidan.com

    → nicht zu verpassende Sehenswürdigkeiten

    – Schloss
    – Brunnen de la Jeanne
    – Kirche Notre Dame de la Consolation
    – Glockenturm

    Gut zu wissen:

    Geschichten der Templer

    Die „Cavalerie“, die das erste Mal 1176 erwähnt wurde, besaß Besitztümer um La Tour d’Aigues, Lauris und anderen Dörfern... Das Protokoll der Verhaftung von vier Tempelrittern, die sich 1308 dort befanden, zeugt vom Reichtum der Kapelle „Notre Dame de la Cavalerie de Limaye“. Nach der Auflösung des Templerordens wurde die meisten Güter ihres Besitzes an einen anderen militärischen Orden weiter gegeben: die Hospitaliter von St Jean de Jérusalem.
    Im 18. Jahrhundert zieht dort eine Eremitengemeinschaft (mit sehr strengen Regeln) ein. Die Brüder leben von dem, was sie anbauen und von ihrer eigenen Arbeit in Stille und Armut. Während der Revolution wird das Gut konfisziert und zum Staatsbesitz überführt. In den verlassenen Gebäuden wurde anschließend von den neuen Besitzern ein Waisenhaus für bedürftige Landkinder eingerichtet, das mehr einem Gefängnis als einem Waisenhaus glich und 1880 ausgewiesen wurde.
    Heutzutage können Sie einen Ort voller Geschichte entdecken, der als historisches Monument klassifiziert, restauriert und mit Mobiliar ausgestattet wurde.

    Besichtigung nur mit vorheriger Anmeldung : 04 90 77 85 40


    1 Südweg (Idee für einen Spaziergang)

    Dauer : 30 Minuten. Ausgeschilderter Weg (grüne Markierungen) durch die umliegende Landschaft. Startpunkt am Monument aux Morts (Nr.1), dann abwärts Richtung Rue du Pradon. Oder Startpunkt an der Kapelle Notre Dame de la Consolation (Nr. 11). Schöner Aussichtspunkt auf das Dorf.

    Falls Sie dem historischen Rundweg folgen wollen nehmen Sie die Rue de la Bourgade und biegen Sie rechts auf den Kirchvorplatz ab. Folgen Sie der Markierung mir den roten Nummern.

    2 Kirche Saint Pierre aux Liens

    Ihr abseits gelegener Standort am Rande des alten Dorfes erklärt sich durch die Gewohnheit, Kirchen außerhalb der Befestigungsmauern zu bauen, da im Inneren der Platz sehr begrenzt war. Die Dörfer mit ihren aneinandergedrängten Häusern entstehen im Schatten eines Schlosses, das ihnen Schutz verspricht. Die mittelalterliche Stadt organisiert sich um die Kirchen, Herrenhäuser und Schlösser. Die Bevölkerung dort ist auf engen Raum konzentriert, da der geschützte Raum begrenzt ist.
    Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert mit einem 3-jochigen Kirchenschiff erbaut. 1343 wurde im Norden eine seitliche Kapelle hinzugefügt sowie ein Glockenturm mit 3 Buchten. Um 1500 wurde südlich ebenfalls eine Seitenkapelle hinzugefügt, und zwischen 1672 und 1674 eine weitere nördliche Seitenkonstruktion durch die Maurer Jean Delestic und Michel Féraud.

    3 Tor Ravel

    Einer der 4 Dorfzugänge, der sich im 16. Jahrhundert in der zweiten Umwallung befand. Es sind keine Überreste vorhanden.

    4 Hospice de route
    Das Gebäude wurde im 13. Jahrhundert errichtet, um dort Steuern und Zölle von den Händlern und Reisenden einzunehmen, die mit ihren Maultieren, beladen mit Waren, vorbeikamen. Im 14. Jahrhundert wandelten die Einwohner es in einen Brotofen um.

    5 Unterer Brunnen

    Der Waschplatz besitzt 3 Becken, Flächen zum Wäscheausklopfen und Stangen zum Wäscheaufhängen. Er stammt aus dem Jahr 1558 und wurde 1671 restauriert. Bis zur Revolution war Font-Vielle die einzige Quelle im Dorf. Das Wasser ist Grundwasser aus der Waldschlucht.

    6 Grognette-Tor

    Hier befand sich das erste Tor der ersten Umwallung im 14. Jahrhundert.

    7 Schloss
    Im Jahre 1236 machte der Graf von Forcalquier eine Schenkung zugunsten seiner Vasallen Pierre und Guillaume Jourdan und überschreibt ihnen das Schloss. 1388 diente das Schloss als Zufluchtsort für ein Drittel der Bevölkerung, die im Notfall keinen Platz innerhalb des befestigten Dorfes hatten. Eine 1555 aufgestellte Inventur zeigt das Bild eines armen Schlosses, das seine mittelalterliche Architektur bewahrt hat.
    Die Grundmauern des runden Turms und Nord- und Westmauern stammen aus der Zeit des ersten Schlosses der Brüder Jourdan im 13. Jahrhundert. Der eckige Turm und das Wohnhaus sind aus dem 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts.
    Von 1530 bis 1790 folgten die Familien der Astouard und der Coriolis aufeinander und verschönerten das Gebäude. Der letzte Schlossherr Joseph de Coriolis starb 1784.
    Ende des 19. Jahrhunderts wird das Schloss von einem Maler und Notar aufgekauft (ein Vorfahr des heutigen Besitzers), der es stiltreu restauriert.

    Um zum Brunnen de la Jeanne (Nr.8 ) zu gelangen, nehmen Sie links die Gasse de la Jeanne direkt nach dem Haus mit der Hausnummer 10.

    8 Brunnen de la Jeanne

    Der Brunnen wurde 1793 errichtet und stammt mit Sicherheit aus den Gärten des Schlosses. Die Statue ist herrlich (lokale Venus von Milo) und im Hintergrund befindet sich ein Fachwerkhaus (Konstruktion aus Holz, die aus der Antike bekannte Technik wurde in Frankreich ab dem Hohen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert verwendet. Ab dem 17. Jahrhundert bis hin ins 19. Jahrhundert wurden die Fassaden vergipst, um ihnen ein luxuriöseres und moderneres Aussehen zu verleihen. )

    9 Haus aus dem 15. Jahrhundert

    Ursprünglich außerhalb des Dorfes erbaut, wurde dieses Haus eines Würdenträgers auf einen Wert von 1500 Gulden geschätzt, während andere Häuser nur auf 100 Gulden kamen...

    10 Tor Notre Dame

    Das Tor Notre Dame stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde anlässlich der Errichtung der zweiten Umwallung konstruiert. Es sind keine Überreste vorhanden.

    11 Kapelle Notre Dame de Consolation

    Die Kapelle tauchte erstmals um 1520 aus, wurde mutwillig zerstört und 1650 wieder aufgebaut. Sie befindet sich an der Weggabelung von drei Wegen. Die Tür stammt aus dem 17. Jahrhundert, umrahmt von 2 Pilastern, die von einem Sims überragt werden (wie auch bei manchen Privathäuser der Epoche üblich). Im 18. Jahrhundert wurde die Inneneinrichtung erneuert, und Chor sowie Kirchenschiff erhalten eine homogene Ausschmückung aus falschen Marmor. Die Abbildung der Kreuzigung Christi auf dem Vorplatz stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Seit 1942 steht die Kapelle auf der Liste der Historischen Monumente.

    12 Tor Saint Luc

    Das Tor Saint Luc, aus dem 16. Jahrhundert stammend, wird anlässlich der Konstruktion der zweiten Umwallung errichtet. Es ist der Abschluss der Rue du Cléda, die zu der Zeit viele Wassermühlen beherbergte. Es sind keine Überreste vorhanden.

    13 Scheideweg

    Dieser Durchgang war bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts überdacht. Die Straßen gingen in Richtung Forcalquier, Manosque und Aix-en-Provence.

    14 Ehemaliges Presbyterium

    Das ehemalige Presbyterium befindet sich hinter Hausnummer 4 in einem Haus aus dem 17. Jahrhundert. Ein mit Ornamenten verzierter Portalvorbau schmückt das Gebäude. Hier wurde der Zehnten eingesammelt (Steuer auf Produkte aus Anbau und Tierhaltung).

    15 Glockenturm

    Der Glockenturm ist auf der Serret-Anhöhe erbaut und wurde zwischen 1620 und 1632 errichtet, um die Glocken der Gemeinde und Gemeindeuhr aufzunehmen, da sich der Standort der Kirche dafür nicht eignete. Der Kampanile aus dem 19. Jahrhundert wurde auf der Höhe von 18m angebracht. Im Erdgeschoss befindet sich ein Treppenhaus, im ersten Stock sind 4 Buchten, die die 3 Glocken beherbergen und der zweite Stock bietet unter dem Dach Platz für die Mechanik des Uhrwerks.

    16 Fiol-/Filhol-Brunnen

    Erbaut in der Mitte des 19. Jahrhunderts, zur selben Zeit wie der Brunnen auf der Place de la République.

    17 Fioltor und Becken

    Das Fioltor war einer der Zugänge zum Dorf, das als Überbleibsel von der Befestigungsmauer, die das Dorf umgab, erhalten ist. Der Bogengang wird durch 4 Konsolen und das Dorfwappen (Silberne Wolfsschnauze) verziert. Daneben befindet sich eine hübsche Statue, die ein junges Mädchen darstellt, das am Wasser sitzt, und 1937 durch die Akademie der Schönen Künste realisiert wurde.

    18 Notre Dame des Amandiers (Unsere Liebe Frau der Mandelbäume)

    Die drei Fenster mit Spitzbögen auf der Seite des Cours de la République sind die einzigen Zeugen einer seltsamen Geschichte. Um 1860 befand der Dorfpriester die Kirche für zu veraltet, zu feucht und zu weit abgelegen vom neuen Viertel. Er kauft auf seinen eigenen Namen ein Grundstück (entlang des Cours), und beschließt, darauf eine Kirche zu errichten. Um sein Projekt zu finanzieren, gründet er eine Baumzucht mit 80 000 Mandelbäumchen und macht ein Geschäft daraus. Das Gebäude ist zur Hälfte realisiert, als die Arbeiten aus Geldmangel abgebrochen werden. Unglücklicherweise findet der Priester Rigaud keine Lösung, die Steine werden verkauft und die Fassade wird in das Schloss de Pradines in Grambois eingebettet.

    19 Place de la République

    Der Säulenbrunnen und die republikanische Büste stammen aus dem 19. Jahrhundert.
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