La Trévaresse

La Trévaresse

Berg Um Aix-en-Provence

  • Die Massive Les Roques, La Chaîne des Côtes und La Trévaresse bilden ein großes Waldgebiet im Norden des Departements. Diese Bergkette wird im Norden durch die Durance, im Süden durch das Massif des Quatre Termes, die Ebene bei Aix, im Westen durch die Autobahn A7 und im Osten durch die A51 begrenzt.

    Das Massif des Roques, dessen Höhe von 394 m bei Vernègues auf 83 m in den Ebenen variiert, ist eine Hügelkette mit sehr unterschiedlicher Oberflächenprägung, sehr uneben und mit starken...
    Die Massive Les Roques, La Chaîne des Côtes und La Trévaresse bilden ein großes Waldgebiet im Norden des Departements. Diese Bergkette wird im Norden durch die Durance, im Süden durch das Massif des Quatre Termes, die Ebene bei Aix, im Westen durch die Autobahn A7 und im Osten durch die A51 begrenzt.

    Das Massif des Roques, dessen Höhe von 394 m bei Vernègues auf 83 m in den Ebenen variiert, ist eine Hügelkette mit sehr unterschiedlicher Oberflächenprägung, sehr uneben und mit starken Abhängen, Taleinschnitten und Hochebenen im Innern. Die generelle Oberflächenausrichtung verläuft von West nach Südwest bzw. von Ost nach Nordost und folgt damit den Kalkklippen die Täler verlaufen im Allgemeinen von Nord nach Süd. Dieser Teil wird von den Departementstraßen RD16 und 22 sowie der TGV-Strecke Méditerranée durchquert.

    Die Chaîne des Côtes bildet eine kompaktere Berggruppe, mit Kalkgesimsen und Klippen, jenseits der Durance-Ufer erblickt man den Höhenzug Luberon. Die Berggruppe gipfelt bei 482 m und ragt wie eine insgesamt ost-westlich verlaufende Kette zwischen der Durance-Ebene und der Lambesc-Ebene in die Höhe. Sie ist durch eine relativ unebene Oberfläche gekennzeichnet, vor allem an den Nordhängen diese verleiht ihr nahezu Bergcharakter und macht die Durchfahrt nur über die D67 und das Malivert-Plateau möglich. Die Chaîne des Côtes setzt sich in den Teilgruppen Saint-Estève und La Quille fort, die eine Abfolge flacherer Hügel mit sanfteren Formen bilden. Sie beginnen im Saint-Christophe-Becken und laufen in der Trévaresse-Ebene aus. Die auf 482 m gipfelnde Untereinheit liegt in Nord-West- bzw. Süd-Ost-Ausrichtung und wird regelmäßig von Tälernin Nord-Ost- oder Südwest-Richtung durchschnitten. Die einzige durchführende Straße ist die D66, die Saint-Estève Janson mit Rognes verbindet.

    Das Plateau de la Trévaresse erhebt sich wie eine ost-westlich verlaufende, tafelförmige Barriere im Norden der Ebene um Aix. Dieses Plateau wird von vielen öffentlichen Straßen – im Allgemeinen von Nord nach Süd – durchquert: D13, D14, D543 und D18. Es gipfelt auf 502 m im Süden von Cabannes und ist klar in einen Nord- und einen Südhang unterteilt, beide mit gleichmäßig abfallenden Abhängen.

    Die zur Klimazone des provenzalischen Küstengebiets gehörenden Berggruppen Les Roques, La Chaîne des Côtes und La Trévaresse sind durch milde Jahresdurchschnittstemperaturen geprägt (13°C), die mittlere Niederschlagsmenge ist eher gering (600 bis 700 mm/Jahr). Der vorherrschende Wind ist ein abgelenkter Mistral …

    Die zur kleinen Naturlandschaft Les Coteaux de Basse Durance gehörenden Bergketten Massif des Roques, Chaîne des Côtes und Massif la Trévaresse sind zusammen mit den Höhenzügen Le Concors und La Sainte-Victoire die waldreichsten des Departements.


    Der starke Waldcharakter dieses Höhenzugs stellt für den Großteil der Dörfer ein wichtiges Lebenselement dar, haben sie doch als Hintergrund den Blick auf stark bewaldete Hügel, ein Eindruck wilder Natur. Für diese Bergketten gelten keine strengen gesetzlichen Auflagen. Alle nördlichen Hügel sind aufgrund ihrer Qualität und der Naturbelassenheit der Lebensräume für Vögel in der Durance-Ebene (Habichtsadler, Schmutzgeier, Uhu, Graubussard...) Teil des großen ZICO (für die Erhaltung der Vogelarten wichtiges Gebiet) “Hochebene Arbois, Garrigue-Landschaften der Bergketten Lançon und Chaîne des Côtes”. Auf dem Gebiet der Gemeinde La Barben existiert seit 1991 das freiwillig geschaffene Naturschutzgebiet im Besitz Saint-Pons (285 ha). Die drei Bergketten beinhalten auch mehrere ZNIEFF (Gebiete von Interesse für die Umwelt, die Flora und Fauna) in Verbindung mit Tälern, offenen Kammregionen und besonderen geologischen Formationen.
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