© Valensole sous la neige | Vincent Ghesquiere
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Die Valensole‑Hochebene

Dezember 2021

Die Valensole-Hochebene ist zwar besonders für ihre blauen, bis zum Horizont reichenden Lavandin-Felder bekannt, doch auch in ihrem Winterkleid bietet sie uns ein fantastisches Schauspiel. Zwischen Wiesen, Strauchheiden, Macchia, Wäldchen und Mandelbäumen verbirgt die Valensole-Hochebene unter ihrem großen weißen Mantel eine unbeschreiblich schöne Natur!

Veröffentlicht am 14 Februar 2022

Eine Kulisse wie ein Gemälde

Die Valensole-Hochebene liegt südwestlich von Digne-les-Bains in der Nähe der Verdon-Schlucht und ist das Reich des Hartweizens und des Lavandins. Sie ist eine der symbolträchtigsten Landschaften der Provence und zu jeder Jahreszeit für einen Ausflug begehrt. Stars der Landschaft sind die Lavandin-Felder, die sich durch ihren krautigen kampherartigen Duft, ihre einheitliche Farbe und ihre regelmäßigen Büschel vom Lavendel unterscheiden. Hier erstreckt sich die Natur bis an den Horizont: Weizen, Olivenbäume und Bergmassive im Hintergrund. Die von Mandelbäumen betonten Grenzen der Felder, die von Wäldchen gebildeten Würfel und die in kleinen Tälern vom Mistral geschützten Dörfer erinnern an die Formen eines scheinbar unendlichen Barockgartens. In der Ferne erblicken wir die Voralpen mit dem Dévoluy-Massiv, der Montagne de Lure, dem Mont Ventoux und den Massiven der Sainte Victoire und der Sainte Baume.

Die Valensole-Hochebene

Die Valensole-Hochebene ist im Sommer durch ihre blühenden Lavendelfelder weltweit bekannt. Im Winter erhält sie weniger Aufmerksamkeit, obwohl auch in dieser Jahreszeit die ruhende Natur, der frisch gefallene Schnee und die im Nebel verschwindenden Gipfel in der Ferne imponieren. Diese Stimmung, dieser Augenblick schwebender Schönheit, ist schlichtweg ergreifend. Da ich in Valensole wohne und Hobby-Landschaftsfotograf bin, wollte ich diesen nur ein oder zweimal im Jahr auftretenden Moment festhalten. Ich habe diesen mit dem Auto oder zu Fuß erreichbaren Ort ausgewählt, da es sich um eines der am häufigsten fotografierten Felder handelt und wir uns hier von den Farben eines grenzenlosen Horizonts betören lassen können. Die Hochebene ist das ganze Jahr einen Abstecher wert, denn jede Jahreszeit hält eine andere Landschaft für uns bereit.

Vincent Ghesquière

Das Erwachen der Sinne

Lavendelblau und golden zu Beginn des Sommers, rot und grau im Winter – die Farben der Valensole-Hochebene folgen den Jahreszeiten und untermalen sie mit ihren unbeschreiblichen Schattierungen und Empfindungen. Schnuppern Sie bei einem Spaziergang den süßen Duft des Lavendels und lassen Sie sich von diesem Parfüm mit seiner beruhigenden und entspannenden Wirkung betören. Fotografen weiden sich an der sanften Morgenröte oder an den glühenden Sonnenuntergängen, an Augenblicken, die für immer in Erinnerung bleiben. Wie wäre es mit einem winterlichen Ausflug in den Regionalen Naturpark Verdon? Eine wunderbare Gelegenheit, eine einzigartige Landschaft zu bewundern, die insbesondere nach dem Schneefall so ganz anders auf uns wirkt als im Sommer. Die Valensole-Hochebene erstaunt, beruhigt und erfreut uns das ganze Jahr.

 

Vincent GhesquiereVincent Ghesquiere
Vincent GHESQUIÈRE

Amateurfotograf

Als Naturliebhaber und Fotograf hat Vincent Ghesquière eine besondere Leidenschaft für die Valensole-Hochebene entwickelt. Für ihre täglich wechselnden Stimmungen und Landschaften, ihre überwältigenden Lichter in der Abenddämmerung und ihre hinreißenden Farben. Er hat das Glück, in einer solchen Umgebung zu leben und kann es selbst kaum fassen. Im Sommer steht er oft im Morgengrauen auf und begibt sich zu den Lavendelfeldern, um die Ruhe zu genießen und den Sonnenaufgang zu bewundern. Eine zauberhafte Stimmung, in der ihm nicht selten einige Heißluftballons am Himmel Gesellschaft leisten. Eines Wintermorgens fing er bei einem seiner Spaziergänge den Zauber der Valensole-Hochebene bei Schnee und Nebel ein.

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