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Die Alpilles Hellolaroux

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[BASISLAGER IN DER PROVENCE]

ZWISCHEN DEN ALPILLES UND CAVAILLON

❤️ Die Provence ist eine Region, die zur Besinnung, zum Wohlbefinden und zu kulinarischen Genüssen einlädt. Zugleich besticht sie durch ihre landschaftliche Vielfalt, die unzählige Möglichkeiten für Abenteuer bietet. Was gibt es Schöneres als sanfte Mobilität, um wieder zu sich selbst zu finden und all diese Facetten der Provence zu genießen? Und ganz nebenbei tut es auch dem Planeten gut.

Wir haben mehrere „Slow-Erlebnisse“ von unserem Ausgangspunkt aus getestet. Im Folgenden stellen wir Ihnen eine dieser Routen vor, die vollständig zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn zurückgelegt wurde. So können auch Sie diese Reise so klimafreundlich wie möglich erleben.

 

Tag 1: Saint-Rémy-de-Provence, auf den Spuren von Van Gogh

Wenn Sie Ihren Aufenthalt an einem Mittwoch beginnen, gibt es nichts Schöneres, als die besondere Atmosphäre des Dorfes zu genießen, das rund um seinen provenzalischen Markt zum Leben erwacht. Stände mit sonnenverwöhntem Obst, Käse, Oliven, knusprigem Brot und duftenden Kräutern bilden eine typisch südfranzösische Kulisse.

Die perfekte Gelegenheit, durch die Altstadt zu schlendern, einige regionale Spezialitäten einzukaufen oder ein Picknick für die Mittagszeit zusammenzustellen. Wir haben die Sandwiches von „Tom & Joh“ probiert: ein wahrer Genuss. Falls an diesem Tag kein Markt stattfindet, macht es genauso viel Spaß, sich in den alten Gassen rund um den Place Favier oder in der Rue du Parage zu verlieren, wo man auch das Hôtel de Sade besichtigen kann.

Gemächlich verlassen wir das Stadtzentrum zu Fuß und machen uns auf den Weg zu einem der berühmtesten Orte der Region: dem Kloster Saint-Paul de Mausole. Unsere Route folgt dem „Van-Gogh-Weg“, einem etwa einen Kilometer langen Rundgang, der von Reproduktionen seiner Werke gesäumt ist. Diese wurden unmittelbar von den umliegenden Landschaften inspiriert.

Am Ziel angekommen, genießen wir den Blick auf die Alpilles und die Olivenhaine und nehmen uns bewusst Zeit: zunächst für ein Picknick in friedlicher Umgebung und anschließend für einen Besuch des Klosters, in dem Vincent van Gogh lebte und einige seiner bedeutendsten Werke malte.

Gleich nebenan begeben wir uns bei einem Besuch der archäologischen Stätte von Glanum noch ein Stück weiter in die Vergangenheit. Glanum, ein bemerkenswert gut erhaltenes gallisches Oppidum, beeindruckt mit monumentalen Überresten wie Tempeln, Thermen und antiken Bögen, eingebettet in eine außergewöhnliche Naturlandschaft am Fuße der Alpilles.

Anschließend geht es zurück nach Saint-Rémy-de-Provence. Wir übernachten im „Petit Hôtel“, einem wunderschönen, charmanten Hotel mit einer eklektischen und farbenfrohen Einrichtung, die eine ganz besondere Reiseatmosphäre schafft. Inmitten einer grünen Oase verbirgt sich ein Swimmingpool. Der ideale Ort, um sich zu entspannen.

Die GPX-Route unseres Tages finden Sie hier.

Tipps und Empfehlungen für Tag 1 :

  • Essen in Saint-Rémy-de-Provence: im Bistrot „Les Pieds dans l’Eau“ mit seiner Guinguette-Atmosphäre und geselligen Gerichten zum Teilen, bei „Chez Louisette“ mit herzhafter provenzalischer Küche oder für den kleinen Hunger in der Sandwichbar „Tom & Joh“.
  • Besichtigung von Saint-Paul de Mausole: ein absolutes Muss in Saint-Rémy-de-Provence. Planen Sie etwa zwei Stunden für den Besuch ein. Eintritt: 10 € pro Erwachsenem, ermäßigter Eintritt: 7 €.
  • Glanum: vom 1. April bis zum 30. September von 9:30 bis 18:00 Uhr und vom 1. Oktober bis zum 31. März von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Montags geschlossen. Eintritt: 9 € pro Erwachsenem, kostenlos für Personen unter 18 Jahren.

Tag 2: Mit dem Fahrrad durch die Alpilles

Heute Vormittag steht ein Programmwechsel an: Zeit für eine Radtour! Nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt holen wir unsere Fahrräder bei Sun-E-Bike ab. Dort wird uns eine individuell zusammengestellte Route zur Erkundung der Alpilles und einiger ihrer malerischen Dörfer vorgeschlagen.

Diese gut ausgebaute und vollständig ausgeschilderte Strecke führt als große Rundtour durch spektakuläre Kalksteinlandschaften, Olivenhaine, Kiefernwälder und malerische Dörfer. Von Saint-Rémy-de-Provence geht es nacheinander nach Fontvieille, Paradou, Maussane-les-Alpilles und Les Baux-de-Provence, bevor die Route zurück nach Saint-Rémy-de-Provence führt. Ein sportlicher Tag voller Entdeckungen.

Unterwegs stoßen wir zufällig auf die Kapelle Saint-Gabriel in Tarascon, ein prächtiges Bauwerk der provenzalischen Romanik, bevor wir Fontvieille erreichen. Auf Empfehlung einer Einheimischen machen wir uns auf den Weg zum Waschhaus und anschließend zur berühmten Mühle von Alphonse Daudet. Der Schriftsteller, der mehrfach im Schloss Montauban wohnte, prägte das Dorf nachhaltig und ließ sich von diesem Ort inspirieren.

Am frühen Nachmittag setzen wir unsere Rundfahrt zu einem der spektakulärsten Orte der Alpilles fort: Les Baux-de-Provence. Das Dorf, das zu den „Schönsten Dörfern Frankreichs“ zählt, thront auf einem Felsvorsprung über dem gesamten Tal und scheint buchstäblich zwischen Himmel und Garrigue zu schweben.

Schon bei der Ankunft beeindruckt die Kulisse. Der helle Kalkstein fängt zu jeder Tageszeit das Licht ein und verleiht den Gassen eine beinahe unwirkliche Atmosphäre. Gewölbte Durchgänge, versteckte Plätzchen, alte Renaissance-Häuser und kleine, unscheinbare Läden: Der Charme dieses Ortes ist einzigartig.

Vom Felsvorsprung aus, den man nach der Durchquerung des gesamten Dorfes erreicht, eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf die umliegende Landschaft: Olivenhaine, Weinberge und die zerklüfteten Höhenzüge der Alpilles.

Ein Besuch der Burg von Les Baux und der „Carrières de Lumières“ ist ein absolutes Muss. In den ehemaligen monumentalen Steinbrüchen sorgen Licht- und Klanginszenierungen für ein einzigartiges künstlerisches Erlebnis.

Unsere Radtour durch die Alpilles können Sie hier herunterladen.

Tipps und Empfehlungen für Tag 2 :

  • Fahrradverleih in Saint-Rémy-de-Provence: bei Sun-E-Bike, ab 30 € pro Miettag. Für die von uns zurückgelegte Route sollten Sie einen ganzen Tag auf dem Fahrrad einplanen. In der Touristeninformation erhalten Sie Karten, Reiseführer und Tipps zur Erkundung der Region.
  • Sehenswürdigkeiten in Fontvieille, die Sie nicht verpassen sollten: die Mühle von Alphonse Daudet, das Schloss Montauban, das Aquädukt und die Mühlen von Barbegal sowie die Kirche Saint-Pierre-ès-Liens.
  • Unser Tipp für einen Besuch in Les Baux-de-Provence: Da es sich um ein sehr beliebtes provenzalisches Dorf handelt, empfehlen wir einen Besuch außerhalb der Schulferien und möglichst nicht am Wochenende.
  • Die Burg von Les Baux-de-Provence: ganzjährig geöffnet, außer am 25. Dezember. Eintritt: 10 € pro Erwachsenem, 8 € für Studierende und 7 € für Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren. Kombitickets für die Burg und die „Carrières de Lumières“ sind ebenfalls erhältlich.
  • Die „Carrières de Lumières“: Je nach Tag und Jahreszeit werden unterschiedliche Projektionen gezeigt. Informieren Sie sich daher bitte im Voraus. Täglich geöffnet, auch an Feiertagen. Eintritt: 16,50 € pro Erwachsenem, ermäßigter Eintritt: 14 €, 13 € für Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren, kostenlos für Kinder unter 7 Jahren.

Tag 3: Von Saint-Rémy-de-Provence nach Cavaillon

An diesem letzten Tag verlassen wir Saint-Rémy-de-Provence mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Bus der Linie LER 704 bringt uns in weniger als einer Stunde nach Cavaillon.

Unser Besuch in Cavaillon, der Hauptstadt der Melonen, ist kein Zufall: Wir möchten einen der schönsten Klettersteige Frankreichs ausprobieren, der in Europa als einzigartig gilt.

Der Hügel Saint-Jacques ist direkt vom Stadtzentrum und von der Touristeninformation aus erreichbar. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg über einige hohe Stufen erreicht man ihn in etwa 15 Minuten.

Das Besondere an diesem Klettersteig ist seine Lage mitten in der Stadt und sein kostenloser Zugang. Die Aussicht auf Cavaillon, den Luberon im Hintergrund und den Mont Ventoux in der Ferne ist spektakulär.

Es stehen zwei Rundwege zur Auswahl. Der erste ist einfach und eignet sich hervorragend für einen spielerischen Einstieg in diese Sportart. Der zweite ist anspruchsvoller und dauert rund vier Stunden.

Nach der Anstrengung ist es Zeit für eine wohlverdiente Stärkung bei einem Mittagessen in der Stadt. Anschließend setzen wir den Nachmittag mit einem ebenso überraschenden wie unerwarteten Besuch fort: dem Hôtel d’Agar.

Dieses Kuriositätenmuseum vereint Werke großer Meister, außergewöhnliche Sammlungen und eine intime Atmosphäre. Je nach verfügbarer Zeit lässt sich die Entdeckungstour durch eine Führung in der Synagoge und im Musée juif comtadin abrunden.

Die GPX-Route unseres Tages finden Sie hier.

Tipps und Empfehlungen für Tag 3 :

  • Saint-Rémy-de-Provence → Cavaillon: Bus der Linie LER 704, Fahrzeit etwa 45 Minuten.
  • Klettersteig von Cavaillon: ganzjährig und kostenlos zugänglich, außer bei schlechtem Wetter. Es gibt zwei Rundwege: die „Via Natura“, eine einfache und gut zugängliche Route für einen spielerischen Einstieg, und die „Via Souterrata“, eine anspruchsvollere Strecke, die durch zwei Höhlen führt. Die Touren können selbstständig oder in Begleitung eines zertifizierten Bergführers unternommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Touristeninformation. Eine geeignete Ausrüstung ist unerlässlich. Diese kann bei AB Cycles Outdoor oder Cyclix ausgeliehen werden. Preis: 15 € pro Person für Klettergurt und Helm.
  • Besichtigung des Hôtel d’Agar: nach vorheriger Anmeldung von Dienstag bis Samstag um 16:00 Uhr. Eintritt: 20 € pro Erwachsenem.
  • Synagoge von Cavaillon: Eine Besichtigung ist nur nach vorheriger Anmeldung und im Rahmen einer Führung möglich. Die Öffnungszeiten können variieren. Eintritt: 7 € pro Erwachsenem, ermäßigter Eintritt: 5 €, kostenlos für Personen unter 18 Jahren.
  • Essen in Cavaillon: das ausgezeichnete Restaurant „L’Instant Gourmand“.

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