Marseille Port Frigal

Marseille: Küste, Fußball, Kultur und noch viel mehr

Marseille? Colette hatte die Stadt sehr treffend beschrieben: „Das sind die ohrenbetäubende Allee La Canebière, der blaue Hafen, die weißen Boote, die Spitzen aus Tauwerk und Masten.

 

Eine Stadtlandschaft im Wandel

Nach ihrer Wahl zur Kulturhauptstadt Europas 2013 verwandelte Marseille ihre Erprobung und setzte seitdem ihre kulturelle Expansion fort. Auf der ehemaligen Hafenmole hat sich das Mucem (Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeerraums) dank seiner Sammlungen über die mediterranen Zivilisationen und seines verführerischen Baustils seinen Platz als großes Museum der Welt erobert. Der Stadtteil Joliette mit dem Docks Village, den Terrasses du Port und den Voûtes de la Major unter den Arkaden der Kathedrale La Major hat sich zum neuen Shoppingtempel gemausert. Unterhalb des Stadtteils Le Panier, des „Montmartre von Marseille“, entstanden mehrere Kulturzentren: die Villa Méditerranée, die Stiftung Regards de Provence und das Gebäude von Kengo Kuma für den FRAC (Regionalfonds für Gegenwartskunst Provence-Alpes-Côte-d’Azur).

Marseille, gleich in den Bus!

Ist das Ihr erster Besuch in Marseille? Dann nehmen Sie den Bus 83. Seine Rundstrecke beginnt im Alten Hafen, der 600 Jahre vor Christus von griechischen Seefahrern gegründet wurde. Fischerkähne und Yachten schaukeln zwischen dem Fort Saint-Jean, dem Fort Saint-Nicolas und dem Kloster Saint-Victor auf dem Wasser hin und her. Über allem thront die Basilika der „Guten Mutter“ Notre-Dame de la Garde. Nach dem unter Napoleon III. erbauten Palais du Pharo verbindet die Corniche die Innenstadt mit der langen Plage du Prado. Der mit drei Kilometern längste Uferboulevard der Welt verläuft entlang der Plage des Catalans und der Plage des Prophètes, über ein Viadukt auf dem Vallon des Auffes und durchquert als Balkon über dem Mittelmeer die Stadtteile Malmousque und Endoume. Dann liegt Ihnen das Meer direkt zu Füßen. An der Pointe Rouge fährt ein anderer Bus weiter nach Les Goudes und zu den ersten Buchten. Rücksichtsvoll und ohne überflüssigen Kohlendioxidausstoß!

Die Calanques, ein Schmuckstück vor Marseille

Marseille, Tanz mit dem Meer

Die weiße Metropole Marseille hebt sich von einer Anordnung aus Kalksteinhügeln ab und säumt eine von Inselketten gespickte Reede. Die 111 Stadtteile besitzen jeweils ihre eigene Identität, die man beim Besuch der Parks, Strände und Bouleplätze nach und nach kennenlernt. Die kosmopolitischen Geschäfte von Noailles, die steilen Gassen von Le Panier, die noblen Häuser von Saint-Giniez – alle verdienen einen Spaziergang. Frankreichs zweitgrößte Stadt ist sportlich, gesellig und kreativ und bestätigt ihr modernes Wesen durch symbolträchtige Gebäude von Stararchitekten wie Rudy Ricciotti und Zaha Hadid. Die Stadt wird eingerahmt von ihren berühmten Calanques und von reizenden Häfen wie Cassis, La Ciotat, Carry-le-Rouet oder Martigues, die sich auch wunderbar zum Baden eignen. Von der Route des Crêtes aus, die Cassis mit La Ciotat verbindet, oder mit der Bahn der Côte Bleue bewundern wir die Sandstrände und Felsbuchten.

Museen in Hülle und Fülle

Oh, heilige Mutter! Das Sakralkunstmuseum ist das neueste Museum der Stadt und beherbergt die schönsten Votivgaben von Notre-Dame-de-la-Garde. Die 11 „Musées de France“ von Marseille veranstalten alljährlich über 20 Ausstellungen und empfangen mehr als eine Million Besucher. Ihre Sammlungen, die alle Bereiche der Geschichte und der Kunst von der Antike bis in unsere Zeit abdecken, sind in bemerkenswerten Gebäuden untergebracht. Das denkmalgeschützte Château Borely beherbergt das Museum für Kunstgewerbe, Mode und Steingut. Das Geschichtsmuseum von Marseille neben dem alten Hafen zeichnet über 2600 Jahre Geschichte nach. Das im prunkvollen Palais Longchamp eingerichtete Kunstmuseum ist das älteste Museum der Stadt der Phokaier. Das Museum für Afrikanische, Ozeanische und Indianische Kunst befindet sich in der Vieille Charité am höchsten Punkt des Stadtteils Le Panier. Der Preis für den schönsten Spot geht an das MaMo, das den Liebhabern zeitgenössischer Architektur gewidmet ist: Dieses auf der Dachterrasse der von Le Corbusier erbauten Cité Radieuse angesiedelte Zentrum für Design und Gegenwartskunst wurde vom französischen Designer Ora-Ito entworfen.

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