Ab dem 28. März wird die Galerie der Museen eine neue Präsentation der Sammlung Séverin Wunderman des Jean Cocteau Museums unter dem Thema Gärten zeigen.
In vielen plastischen oder filmischen Werken des Dichterfürsten ist die Vegetation eine Quelle der Inspiration. Sie ist mehr als eine Kulisse, sie ist fremdartig und vermittelt das Geheimnis des Lebendigen und die Porosität zwischen Mensch und Welt. Sie atmet, wird lebendig und wird zu einem Spiegel der Seele. Daher der Titel der Ausstellung: Les jardins enchantés de Jean Cocteau (Die verzauberten Gärten des Jean Cocteau).
- Der Rundgang
In dieser zweiten Ausstellung in der Museumsgalerie - die in vier Sequenzen unterteilt ist - wird das Publikum zu einem Spaziergang durch die imaginären Gärten des vielseitigen Genies eingeladen. Leihgaben des Musée des Beaux-Arts de Menton sowie Werke zeitgenössischer Künstler, die sich von der Natur inspirieren ließen, werden ebenfalls zu entdecken und zu bewundern sein.
- Erste Sequenz
Blumige und freundschaftliche Briefe von Jean Cocteau und seinen Freunden: Diese Sequenz zeigt die Bedeutung des Briefwechsels zwischen Jean Cocteau und seiner Freundin Irène Lagut sowie zwischen Valentine Hugo und Hubert de Saint-Senoch. Anhand dieser Beispiele werden die Besucher die Freundschaftsbande verstehen, die der Dichter und sein künstlerisches Umfeld geknüpft haben. Bei Cocteau nimmt die Post einen zentralen, strukturierenden und vollständig in das Werk integrierten Platz ein, so dass sie als Verlängerung seiner schöpferischen Tätigkeit betrachtet werden kann.
- Zweite Sequenz
Neu interpretierte Mythen: Faune und Nymphen - Einhörner: Im Werk des vielseitigen Genies zieht sich wie ein roter Faden seine moderne Neuinterpretation der antiken Mythen durch. Er adaptiert sie, um sie in neuen Formen in seine Zeit zu übertragen, und zwar durch das Prisma seiner persönlichen poetischen Welt, in der sich Symbolik und Ästhetik vermischen. Eine seiner bevorzugten Figuren ist natürlich Orpheus, sein Alter Ego.
- Dritte Sequenz
Traum und fantastische Bestiarien: Der Traum ist im gesamten Werk Cocteaus präsent, denn seine Kunst beruht auf dem, was er selbst eine Logik des Wunderbaren nannte. Er überträgt den Traum in seine Zeichnungen durch die fließenden Grenzen zwischen Leben und Tod, die Aufhebung der linearen Zeit, die Anwesenheit von animierten Objekten und die Erzählung. Hier wird der Onirismus anhand von besonders poetischen Werken wie der Serie der großen Beethoven-Studien und Les Dames du silence gezeigt.
- Vierte Sequenz
Gärten des Südens: Figur des Lebendigen - Mittelmeerraum: Jean Cocteau hielt sich mehrmals in Südfrankreich auf. Der Künstler hatte eine tiefe Verbindung zur Côte d'Azur, einer Region, die er als kreativen und inspirierenden Zufluchtsort gewählt hatte. Sein Lieblingsort ist die Zitronenstadt mit ihren mediterranen Gärten. Seine Serie Innamorati (Verliebte aus Menton) spiegelt die Lebensfreude wider, die er beim Leben an dieser Küste empfunden hat.
Ausstellungskuratorin: Sandrine Faraut-Ruelle, Leiterin des Museums Jean Cocteau - Sammlung Séverin Wunderman.
Szenografie: Ahmad Reshad, Künstler und Szenograf
- Der Rundgang
In dieser zweiten Ausstellung in der Museumsgalerie - die in vier Sequenzen unterteilt ist - wird das Publikum zu einem Spaziergang durch die imaginären Gärten des vielseitigen Genies eingeladen. Leihgaben des Musée des Beaux-Arts de Menton sowie Werke zeitgenössischer Künstler, die sich von der Natur inspirieren ließen, werden ebenfalls zu entdecken und zu bewundern sein.
- Erste Sequenz
Blumige und freundschaftliche Briefe von Jean Cocteau und seinen Freunden: Diese Sequenz zeigt die Bedeutung des Briefwechsels zwischen Jean Cocteau und seiner Freundin Irène Lagut sowie zwischen Valentine Hugo und Hubert de Saint-Senoch. Anhand dieser Beispiele werden die Besucher die Freundschaftsbande verstehen, die der Dichter und sein künstlerisches Umfeld geknüpft haben. Bei Cocteau nimmt die Post einen zentralen, strukturierenden und vollständig in das Werk integrierten Platz ein, so dass sie als Verlängerung seiner schöpferischen Tätigkeit betrachtet werden kann.
- Zweite Sequenz
Neu interpretierte Mythen: Faune und Nymphen - Einhörner: Im Werk des vielseitigen Genies zieht sich wie ein roter Faden seine moderne Neuinterpretation der antiken Mythen durch. Er adaptiert sie, um sie in neuen Formen in seine Zeit zu übertragen, und zwar durch das Prisma seiner persönlichen poetischen Welt, in der sich Symbolik und Ästhetik vermischen. Eine seiner bevorzugten Figuren ist natürlich Orpheus, sein Alter Ego.
- Dritte Sequenz
Traum und fantastische Bestiarien: Der Traum ist im gesamten Werk Cocteaus präsent, denn seine Kunst beruht auf dem, was er selbst eine Logik des Wunderbaren nannte. Er überträgt den Traum in seine Zeichnungen durch die fließenden Grenzen zwischen Leben und Tod, die Aufhebung der linearen Zeit, die Anwesenheit von animierten Objekten und die Erzählung. Hier wird der Onirismus anhand von besonders poetischen Werken wie der Serie der großen Beethoven-Studien und Les Dames du silence gezeigt.
- Vierte Sequenz
Gärten des Südens: Figur des Lebendigen - Mittelmeerraum: Jean Cocteau hielt sich mehrmals in Südfrankreich auf. Der Künstler hatte eine tiefe Verbindung zur Côte d'Azur, einer Region, die er als kreativen und inspirierenden Zufluchtsort gewählt hatte. Sein Lieblingsort ist die Zitronenstadt mit ihren mediterranen Gärten. Seine Serie Innamorati (Verliebte aus Menton) spiegelt die Lebensfreude wider, die er beim Leben an dieser Küste empfunden hat.
Ausstellungskuratorin: Sandrine Faraut-Ruelle, Leiterin des Museums Jean Cocteau - Sammlung Séverin Wunderman.
Szenografie: Ahmad Reshad, Künstler und Szenograf


