Das Museum entschied sich dafür, sein Publikum einzubeziehen, indem es es einlud, an der Auswahl der ausgestellten Werke teilzunehmen. Vier Monate lang konnte es für drei Werke aus einer Auswahl der Sammlung stimmen, die es (wieder) entdecken wollte.
Es ist eine Premiere für das Musée Regards de Provence, dass es sein Publikum so aktiv in die Zusammenstellung einer Ausstellung einbezieht. Diese Beteiligung fördert ein größeres Engagement der Besucher, deren Blicke lehrreich und bedeutungsvoll sind. Auf dem Programm stehen kommentierte Führungen durch die Künstlerin Katia Bourdarel und die Kuratorin Amélie Adamo, Vorträge, Aquarellkurse für Erwachsene durch den Künstler Benjamin Chasselon und kreative Workshops für die jüngere Generation.
Um einige Leseachsen innerhalb einer Auswahl zu definieren, die ihrem Prinzip nach notwendigerweise eklektisch/heterogen ist, wird der Rundgang nach einigen Hauptthemen organisiert. Diese künstlerische und historische Reise rund um einen Teil der Sammlung enthüllt somit Landschaften von Marseille, der Mittelmeerküste und der provenzalischen Landschaft. Der Schwerpunkt liegt auf der Vielfalt der Stile und Bewegungen, von naturalistischen Landschaftsmalern bis hin zu fauvistischen und expressionistischen Koloristen, wobei auch zeitgenössische Werke einbezogen werden. Dieser Dialog zwischen den Epochen beleuchtet die Entwicklung des künstlerischen Blicks auf den Süden zwischen Realismus, Emotionen und modernen Interpretationen und würdigt damit das reiche Kulturerbe der Region und die Sammlung Regards de Provence.
Der erste Abschnitt der Ausstellung befasst sich mit Marseille, seinem Hafenleben und seinem Alltag anhand der Werke bedeutender Künstler wie Gudin, Olive oder Marquet, die die vielen Facetten der Stadt an der Atlantikküste eingefangen haben. Diese Gemälde, die zwischen minutiösen, fast fotografischen Beschreibungen und expressiveren, farbenfrohen Visionen schwanken, entführen uns in ein Marseille vergangener Zeiten, das von seinem Hafen, seinen Berufen und seinem einzigartigen Licht geprägt ist.
Parallel dazu erforscht die Abteilung, die der Mittelmeerküste gewidmet ist, die faszinierende Verbindung zwischen Meer und Küste im Laufe der Epochen. Hier stechen bereits Künstler wie Friesz, Seyssaud, Verdilhan und Valtat hervor, die die Meereslandschaft in Kompositionen von der Romantik bis zum Fauvismus verewigten und eine wahre Ode an die wandelbare und zeitlose Schönheit des Mittelmeers darstellten.
Die Ausstellung erstreckt sich auch auf die ländliche und innere Provence, ein fesselndes Gebiet für Künstler wie Guigou, Lombard oder Chabaud. Inspiriert vom provenzalischen Licht und den Szenen des täglichen Lebens - Waschfrauen, Almauftrieb oder Jagd - malten sie naturalistische und romantische Bilder.
Schließlich lebt diese Faszination für den Süden auch im zeitgenössischen Kunstschaffen fort, wo Künstler wie Bioulès oder Piotr Klemensiewicz dieses Erbe durch moderne und vielfältige Ansätze hinterfragen und neu erfinden. Alle diese neueren Werke zeugen von einer immer noch lebendigen und inspirierenden Provence, die das Gestern und das Heute in einer vibrierenden und zeitlosen künstlerischen Feier vereint.
Um einige Leseachsen innerhalb einer Auswahl zu definieren, die ihrem Prinzip nach notwendigerweise eklektisch/heterogen ist, wird der Rundgang nach einigen Hauptthemen organisiert. Diese künstlerische und historische Reise rund um einen Teil der Sammlung enthüllt somit Landschaften von Marseille, der Mittelmeerküste und der provenzalischen Landschaft. Der Schwerpunkt liegt auf der Vielfalt der Stile und Bewegungen, von naturalistischen Landschaftsmalern bis hin zu fauvistischen und expressionistischen Koloristen, wobei auch zeitgenössische Werke einbezogen werden. Dieser Dialog zwischen den Epochen beleuchtet die Entwicklung des künstlerischen Blicks auf den Süden zwischen Realismus, Emotionen und modernen Interpretationen und würdigt damit das reiche Kulturerbe der Region und die Sammlung Regards de Provence.
Der erste Abschnitt der Ausstellung befasst sich mit Marseille, seinem Hafenleben und seinem Alltag anhand der Werke bedeutender Künstler wie Gudin, Olive oder Marquet, die die vielen Facetten der Stadt an der Atlantikküste eingefangen haben. Diese Gemälde, die zwischen minutiösen, fast fotografischen Beschreibungen und expressiveren, farbenfrohen Visionen schwanken, entführen uns in ein Marseille vergangener Zeiten, das von seinem Hafen, seinen Berufen und seinem einzigartigen Licht geprägt ist.
Parallel dazu erforscht die Abteilung, die der Mittelmeerküste gewidmet ist, die faszinierende Verbindung zwischen Meer und Küste im Laufe der Epochen. Hier stechen bereits Künstler wie Friesz, Seyssaud, Verdilhan und Valtat hervor, die die Meereslandschaft in Kompositionen von der Romantik bis zum Fauvismus verewigten und eine wahre Ode an die wandelbare und zeitlose Schönheit des Mittelmeers darstellten.
Die Ausstellung erstreckt sich auch auf die ländliche und innere Provence, ein fesselndes Gebiet für Künstler wie Guigou, Lombard oder Chabaud. Inspiriert vom provenzalischen Licht und den Szenen des täglichen Lebens - Waschfrauen, Almauftrieb oder Jagd - malten sie naturalistische und romantische Bilder.
Schließlich lebt diese Faszination für den Süden auch im zeitgenössischen Kunstschaffen fort, wo Künstler wie Bioulès oder Piotr Klemensiewicz dieses Erbe durch moderne und vielfältige Ansätze hinterfragen und neu erfinden. Alle diese neueren Werke zeugen von einer immer noch lebendigen und inspirierenden Provence, die das Gestern und das Heute in einer vibrierenden und zeitlosen künstlerischen Feier vereint.
