Lee Ufan Arles nimmt an der vierten Ausgabe des Festival du Dessin teil und beherbergt zwei Ausstellungen: Eve Gramatzki & Germaine Richier.
Eve Gramatzki (geboren 1935 in Königsberg, heute Kaliningrad, und gestorben 2003 in Paris).
Nach ihrer Ausbildung an der Hamburger Kunsthochschule zog sie in den 1970er Jahren nach Frankreich, wo sie für ihre verblüffend genauen Bleistiftzeichnungen von Alltagsgegenständen relativ bekannt wurde. Sie verwendete verschiedene Formate und Techniken und schuf lichtdurchflutete Farbwelten, die oft durch horizontale Bleistiftlinien rhythmisiert wurden. In ihrem Pariser Atelier setzte sie ihrem Leben ein abruptes Ende.
Germaine Richier (geboren 1902 in Grans, Provence, und gestorben 1959 in Montpellier).
Diese bedeutende Figur der Bildhauerei des 20. Jahrhunderts hinterließ ein zeichnerisches Werk von seltener Intensität, das zu Unrecht verkannt wird. Sie wich schnell von der akademischen Zeichnung ab und erforschte Risse und Unverhältnismäßigkeit in fragmentierten Figuren und später in hybriden Wesen, halb Mensch, halb Tier, halb Insekt, wobei sie eine persönliche Mythologie entwickelte, in der die Grenzen zwischen Oberfläche und Volumen, zwischen innen und außen verschwanden. Sie gehört zu den wenigen Künstlern, die zu ihren Lebzeiten eine Retrospektive im Musée d'Art Moderne in Paris erhalten haben.
Nach ihrer Ausbildung an der Hamburger Kunsthochschule zog sie in den 1970er Jahren nach Frankreich, wo sie für ihre verblüffend genauen Bleistiftzeichnungen von Alltagsgegenständen relativ bekannt wurde. Sie verwendete verschiedene Formate und Techniken und schuf lichtdurchflutete Farbwelten, die oft durch horizontale Bleistiftlinien rhythmisiert wurden. In ihrem Pariser Atelier setzte sie ihrem Leben ein abruptes Ende.
Germaine Richier (geboren 1902 in Grans, Provence, und gestorben 1959 in Montpellier).
Diese bedeutende Figur der Bildhauerei des 20. Jahrhunderts hinterließ ein zeichnerisches Werk von seltener Intensität, das zu Unrecht verkannt wird. Sie wich schnell von der akademischen Zeichnung ab und erforschte Risse und Unverhältnismäßigkeit in fragmentierten Figuren und später in hybriden Wesen, halb Mensch, halb Tier, halb Insekt, wobei sie eine persönliche Mythologie entwickelte, in der die Grenzen zwischen Oberfläche und Volumen, zwischen innen und außen verschwanden. Sie gehört zu den wenigen Künstlern, die zu ihren Lebzeiten eine Retrospektive im Musée d'Art Moderne in Paris erhalten haben.

