Anhand der Schicksale von Geneviève de Gaulle, Mila Racine und Lucie Aubrac widmet sich dieses Theaterprojekt der unsichtbaren Rolle von Frauen in der Résistance und zeichnet den entscheidenden Kampf nach, den diese Heldinnen zwischen 1940 und 1944 gegen den Nationalsozialismus führten.
Frauen, die oft nur durch symbolische oder heroisierte Bilder erwähnt werden, verkörperten dennoch ein wesentliches Engagement: Verbindungsleute, Aktivistinnen, Retterinnen, Organisatorinnen von geheimen Netzwerken, sie nahmen aktiv am inneren und äußeren Kampf gegen die Besatzer teil. Indem sie ihre Wege verfolgt, enthüllt die Aufführung eine andere Geschichte der Résistance: die Geschichte einer Emanzipation, die sich auch gegen die männliche Dominanz der damaligen französischen Gesellschaft richtete.
Les Résistantes ist als kollektives Experiment konzipiert, das historische Erzählungen, Tonarchive, szenische Darstellungen und die Beteiligung des Publikums verbindet.
Adaptiert vom Original-Podcast von France Inter, geschrieben und erzählt von Philippe Collin.
Konzeption Philippe Collin, Violaine Ballet und Charles Berling.
Mit Philippe Collin (Erzähler), Charles Berling (Dolmetscher), Bérengère Warluzel (Dolmetscherin), Sébastien Goethals (Zeichner), Nicolas Roussellier (Historiker) und Violaine Ballet (Sounddesignerin).
Unter Mitwirkung eines Chors, von Musikerinnen und Schauspielerinnen aus der Region.

