Die Götter haben Sisyphos dazu verurteilt, einen Felsbrocken immer wieder auf den Gipfel eines Berges zu rollen, von wo der Stein durch sein eigenes Gewicht wieder herunterfällt. Es ist klar: Sisyphos ist der Mensch, und der Fels ist sein Schicksal.
Die Götter haben Sisyphos dazu verurteilt, einen Felsbrocken immer wieder auf den Gipfel eines Berges zu rollen, von wo der Stein durch sein eigenes Gewicht wieder herunterfällt. Es ist klar: Sisyphos ist der Mensch, und der Fels ist sein Schicksal.
Ausgehend von diesem Mythos aus der griechischen Antike schrieb Albert Camus 1942 Le Mythe de Sisyphe (Der Mythos von Sisyphos), einen philosophischen Essay, der uns zum Nachdenken über das Menschsein auffordert. Jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben die Absurdität seines eigenen Zustands erfahren, in bestimmten Situationen oder in der schlichten Tatsache, dass er sich selbst oder der Welt fremd geworden ist. Das Gefühl der Revolte, das ihn dann beseelt, verleiht dem Leben seinen Preis und stellt seine Größe wieder her. Wenn das Leben keine andere Seite hat als die der Absurdität, dann kommt es nicht darauf an, das Beste zu leben, sondern das Meiste zu leben.
Und man wird verstehen, dass "jedes Korn dieses Steins, jeder mineralische Splitter dieses Berges voller Nacht, für sich allein eine Welt bildet. Der Kampf selbst zu den Gipfeln reicht aus, um das Herz eines Menschen zu erfüllen. Man muss sich den glücklichen Sisyphos vorstellen...".
Verteilung :
Nach Albert Camus
Adaptation und Interpretation: Pierre Martot
Künstlerische Zusammenarbeit und Licht: Jean-Claude Fall
Ausgehend von diesem Mythos aus der griechischen Antike schrieb Albert Camus 1942 Le Mythe de Sisyphe (Der Mythos von Sisyphos), einen philosophischen Essay, der uns zum Nachdenken über das Menschsein auffordert. Jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben die Absurdität seines eigenen Zustands erfahren, in bestimmten Situationen oder in der schlichten Tatsache, dass er sich selbst oder der Welt fremd geworden ist. Das Gefühl der Revolte, das ihn dann beseelt, verleiht dem Leben seinen Preis und stellt seine Größe wieder her. Wenn das Leben keine andere Seite hat als die der Absurdität, dann kommt es nicht darauf an, das Beste zu leben, sondern das Meiste zu leben.
Und man wird verstehen, dass "jedes Korn dieses Steins, jeder mineralische Splitter dieses Berges voller Nacht, für sich allein eine Welt bildet. Der Kampf selbst zu den Gipfeln reicht aus, um das Herz eines Menschen zu erfüllen. Man muss sich den glücklichen Sisyphos vorstellen...".
Verteilung :
Nach Albert Camus
Adaptation und Interpretation: Pierre Martot
Künstlerische Zusammenarbeit und Licht: Jean-Claude Fall

