Beschreibung
Bereits in den 1970er Jahren etablierte sich JM Bustamante als eine der prägenden Figuren der französischen und internationalen Kunstszene. Sein Werk, das sich über Fotografie, Skulptur und Malerei erstreckt, ist Gegenstand von Ausstellungen in zahlreichen renommierten Institutionen.
Er vertrat Frankreich 1994 auf der Biennale von São Paulo und 2003 auf der Biennale von Venedig und nahm an drei Ausgaben der Documenta in Kassel teil (1987, 1992, 1997). Als Künstler und Ausstellungskurator war er zudem in großem Umfang in der Lehre tätig, insbesondere als Leiter der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris von 2015 bis 2018. Seine tiefe Verbundenheit mit der Stadt Arles reicht bis ins Jahr 1973 zurück, als er zum ersten Mal an den „Rencontres d’Arles“ teilnahm und seine erste Ausstellung im Musée Réattu hatte. Der Fonds Bustamante, der in der ehemaligen Kirche Sainte-Croix, einem kürzlich restaurierten Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert, untergebracht ist, versteht sich als unabhängiger und lebendiger Ort, der der Vision seines Gründers treu bleibt und sich an drei Hauptschwerpunkten orientiert:
Der erste besteht darin, das Werk und das Archiv von Jean-Marc Bustamante zu bewahren, indem sie an einem einzigen Ort zusammengeführt und einem möglichst breiten Publikum zugänglich gemacht werden.
Zweitens geht es darum, das künstlerische Schaffen durch ein anspruchsvolles Programm zu fördern, das allen Generationen und einer Vielzahl von Medien offensteht – vom Video bis zur Installation, von der Fotografie bis zur Musik, von der Malerei bis zur Skulptur – indem wenig bekannte Erzählungen ins Rampenlicht gerückt und bestimmte Lesarten der Kunstgeschichte neu beleuchtet werden.
Das dritte Ziel besteht darin, das pädagogische Engagement des Künstlers durch ein Programm aus Meisterklassen, Vorträgen und Begegnungen fortzuführen, an denen Künstler, Forscher und das Publikum gemeinsam teilnehmen.




