Die Kirche im neuromanischen Stil wurde ab 1913 erbaut und 1923 eingeweiht. Sie ist die einzige dem Heiligen Josef gewidmete Wallfahrtskirche im Département Alpes-Maritimes. Im Inneren befinden sich sehr interessante Glasfenster.
Mit dem Bau der St.-Joseph-Wallfahrtskirche in Beausoleil wurde der Architekt Paul Lajoie beauftragt, der sich für den neoromanischen Stil entschied, der an die mittelalterliche Romanik erinnert und sich durch Schönheit sowie schlichte Linien und Verzierungen auszeichnet. Das Gebäude hat somit die Form eines lateinischen Kreuzes. Der Überlieferung zufolge befindet sich der Chor im Osten, da dies der Teil der Kirche ist, der morgens als erster vom Licht erhellt wird, und dies symbolisiert somit die Auferstehung Christi.
Die Kirche wurde wie die Kathedrale von Monaco aus Steinen aus La Turbie erbaut und ist etwa 55 Meter lang, mit einem 8 Meter breiten und 12 Meter hohen Mittelschiff, das von zwei jeweils 4 Meter breiten Seitenschiffen flankiert wird. Die Kuppel erhebt sich über der Vierung in 18 Metern Höhe über dem Boden. Die Buntglasfenster rechts und links des ersten Jochs des Hauptschiffs tragen die Signatur „SA Maumejean Frères“, wurden um 1930 eingebaut und sind im Art-déco-Stil gehalten.
Anfang der 1970er Jahre schloss der Glasmaler Favarel, dessen Atelier sich in Beausoleil befand, den Einbau der Glasmalereien im Altarraum ab. Im Vergleich zum Gesamtensemble sind seine Werke ausgesprochen modern und bilden wahre Lichtquellen, die sich in allen Teilen des Gebäudes wiederfinden.