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Früher auch Saint-Antoine (Heiliger Antonius) genannt
Epoche: Klassizismus
Typ: Religiöse Architektur
Die Kirche Saint-Julien, ursprünglich im 12. Jhd. zur Zeit der mittelalterlichen Renaissance erbaut, wurde im 17. Jhd., in einer neuen Epoche der religiösen Umstrukturierung, wieder aufgebaut.
Sie liegt am Rand des Viertels La Cavalerie, in dem zahlreiche vornehmen Familien, die mit Handel reich geworden waren, in der gleichen Epoche ihre herrschaftlichen Häuser bauen ließen.
In ihrer Architektur vermischen sich Spätgotik und Klassizismus auf verblüffende Weise.
Das Gebäude, dessen reiches Mobiliar größtenteils zur Zeit der Revolution entfernt wurde, hatte bei den Bombenangriffen 1944 noch mehr gelitten: Es war nur noch eine Ruine.
Saint-Julien konnte dennoch restauriert werden, ist aber heute nicht mehr die Pfarrkirche, die sie jahrhundertelang gewesen war. Heute finden hier regelmäßig Konzerte statt.
Schematischer Grundriss der Kirche
Die im 17. Jhd. wieder aufgebaute Kirche setzt dennoch den Stil der meridionalen Gotik in der religiösen Architektur von Arles fort.
Auf die sehr schöne klassizistische Fassade mit barocken Schmuckelementen (Engel, Nischen…) folgt das gotische Kirchenschiff.
Der größte Teil des Mobiliars sowie die von Guibert d’Anelle verzierten Bleiglasfenster (19.Jhd.) sind bei den Bombenangriffen zerstört worden.
Nur der sehr schöne Retabel aus vergoldetem Holz im Chorraum aus dem 17. Jhd., ein Geschenk der Bruderschaft vom Heiligen Sakrament (Confrérie du Saint-Sacrement), ist noch vorhanden. Das zentrale Gemälde, das den Heiligen Julian (auch: Julian der Arme oder Julian der Gastfreundliche) zeigt (1686), wurde von Louis Parrocel gemalt. Links und rechts davon sehen Sie das Abendmahl und eine Adoration der Heiligen Drei Könige, welche Gabriel d’Aix zugeschrieben werden.
Auf beiden Seiten des Chorraums stehen die Figuren des Heiligen Julius und des Heiligen Antonius, desweiteren eine Jungfrau aus Marmor. Die Zeichnung dafür soll Revoil, ein Schüler von David, angefertigt haben. Außerdem: ein von Guy Renne 1958 gemalter Kreuzweg.
Der Glockenturm der Kirche hat zwei Glocken. Eine stammt von 1691, die andere zählt zu den ältesten der Stadt.
Epoche: Klassizismus
Typ: Religiöse Architektur
Die Kirche Saint-Julien, ursprünglich im 12. Jhd. zur Zeit der mittelalterlichen Renaissance erbaut, wurde im 17. Jhd., in einer neuen Epoche der religiösen Umstrukturierung, wieder aufgebaut.
Sie liegt am Rand des Viertels La Cavalerie, in dem zahlreiche vornehmen Familien, die mit Handel reich geworden waren, in der gleichen Epoche ihre herrschaftlichen Häuser bauen ließen.
In ihrer Architektur vermischen sich Spätgotik und Klassizismus auf verblüffende Weise.
Das Gebäude, dessen reiches Mobiliar größtenteils zur Zeit der Revolution entfernt wurde, hatte bei den Bombenangriffen 1944 noch mehr gelitten: Es war nur noch eine Ruine.
Saint-Julien konnte dennoch restauriert werden, ist aber heute nicht mehr die Pfarrkirche, die sie jahrhundertelang gewesen war. Heute finden hier regelmäßig Konzerte statt.
Schematischer Grundriss der Kirche
Die im 17. Jhd. wieder aufgebaute Kirche setzt dennoch den Stil der meridionalen Gotik in der religiösen Architektur von Arles fort.
Auf die sehr schöne klassizistische Fassade mit barocken Schmuckelementen (Engel, Nischen…) folgt das gotische Kirchenschiff.
Der größte Teil des Mobiliars sowie die von Guibert d’Anelle verzierten Bleiglasfenster (19.Jhd.) sind bei den Bombenangriffen zerstört worden.
Nur der sehr schöne Retabel aus vergoldetem Holz im Chorraum aus dem 17. Jhd., ein Geschenk der Bruderschaft vom Heiligen Sakrament (Confrérie du Saint-Sacrement), ist noch vorhanden. Das zentrale Gemälde, das den Heiligen Julian (auch: Julian der Arme oder Julian der Gastfreundliche) zeigt (1686), wurde von Louis Parrocel gemalt. Links und rechts davon sehen Sie das Abendmahl und eine Adoration der Heiligen Drei Könige, welche Gabriel d’Aix zugeschrieben werden.
Auf beiden Seiten des Chorraums stehen die Figuren des Heiligen Julius und des Heiligen Antonius, desweiteren eine Jungfrau aus Marmor. Die Zeichnung dafür soll Revoil, ein Schüler von David, angefertigt haben. Außerdem: ein von Guy Renne 1958 gemalter Kreuzweg.
Der Glockenturm der Kirche hat zwei Glocken. Eine stammt von 1691, die andere zählt zu den ältesten der Stadt.
Früher auch Saint-Antoine (Heiliger Antonius) genannt
Epoche: Klassizismus
Typ: Religiöse Architektur
Die Kirche Saint-Julien, ursprünglich im 12. Jhd. zur Zeit der mittelalterlichen Renaissance erbaut, wurde im 17. Jhd., in einer neuen Epoche der religiösen Umstrukturierung, wieder aufgebaut.
Sie liegt am Rand des Viertels La Cavalerie, in dem zahlreiche vornehmen Familien, die mit Handel reich geworden waren, in der gleichen Epoche ihre herrschaftlichen Häuser bauen ließen.
In ihrer...
Epoche: Klassizismus
Typ: Religiöse Architektur
Die Kirche Saint-Julien, ursprünglich im 12. Jhd. zur Zeit der mittelalterlichen Renaissance erbaut, wurde im 17. Jhd., in einer neuen Epoche der religiösen Umstrukturierung, wieder aufgebaut.
Sie liegt am Rand des Viertels La Cavalerie, in dem zahlreiche vornehmen Familien, die mit Handel reich geworden waren, in der gleichen Epoche ihre herrschaftlichen Häuser bauen ließen.
In ihrer...