Beschreibung
Une Maison à Saint-Tropez erforscht Kindheitserinnerungen durch eine immersive Kunst- und Designausstellung in einem Haus in Tropez. Mehr als 20 Künstler präsentieren hier ihre Kreationen rund um den Snack, das Baumhaus, das Bad und die Gute-Nacht-Geschichte.
Drei Bretter und ein Laken, die zu einer Hütte werden, Kerzen, die in einen bunten Kuchen gesteckt werden, eine Badewanne, die in einen Miniaturozean verwandelt wird, oder eine Lampe, die brennen gelassen wird, um Monster zu vertreiben: All dies sind einfache Bilder, aus denen sich Kindheitserinnerungen zusammensetzen.
Die Ausstellung Une Maison à Saint-Tropez, die zum vierten Mal stattfindet, greift diese vertrauten Fragmente auf und überträgt sie in den Bereich der Kunst und des Designs. Die Ausstellung, die in einem Haus aus dem Jahr 1789 in Tropez am Place des Lices untergebracht ist, vereint mehr als zwanzig Künstler und Designer, die eingeladen wurden, Originalstücke zu schaffen oder anzupassen, die vier Schlüsselmomente widerspiegeln: das Häuschen, der Snack, das Bad und die Abendgeschichte.
Seit 2023 verwandelt die Galeristin und Innenarchitektin Isabelle Castanier das Familienhaus jeden Sommer in eine immersive Ausstellung. Die Werke leben dort mit Alltagsgegenständen zusammen, in einem natürlichen Dialog mit der Architektur des Ortes, als ob sie schon immer dort existiert hätten.
Die Ausgabe 2026 versammelt eine internationale Szene, die bekannte Persönlichkeiten und aufstrebende Talente miteinander verbindet. India Mahdavi interpretiert den Snack mit Möbeln in leuchtenden Farben neu, während Axel Chay sich von den Schätzen seiner Kindheit inspirieren lässt und eine Serie aus Aluminiumguss entwirft. Der Designer Kilzi entwirft eine Bar in Form einer Blume, die Erinnerungen an Strandkarren weckt, und Marianna Ladreyt entwickelt eine Reflexion über die Idee des "Wohnens unter einem Sonnenschirm".
Der Rundgang folgt dem Verlauf eines Kindheitstages, vom Spielen im Freien bis zum Einschlafen, und lädt die Besucher dazu ein, Räume zu durchqueren, die wie lebendige Bühnen gestaltet sind. Die Ausstellung bietet somit eine sensible Erfahrung, bei der Erinnerungen Gestalt annehmen und in der heutigen Welt eine neue Präsenz finden.
