Beschreibung
Jeanne Jourquin und Ariane Issartel laden uns ein, die ganze Verve von Mme de Sévigné anhand der Musik ihrer Zeit zu entdecken, die ihr Schreiben durchtränkt hat. Eine poetische und erheiternde Konzertlesung in einem optionalen außergewöhnlichen Rahmen in Menton!
Das Festival Les BaroQuiales lädt Sie ein, die Konzertshow "Toute la tendresse de mon coeur" im großen Salon des Riviera Palace am Freitag, den 10. Juli 2026 um 21 Uhr zu erleben.
Zwischen diesen verschiedenen Formen oszillierend, schlagen Jeanne Jourquin und Ariane Issartel einen sensiblen Parcours durch die Briefe von Mme de Sévigné vor. Jahrhunderts treten sie in einen Dialog mit dieser Frau aus dem 17. Jahrhundert und laden zur Begegnung mit einer überraschenden, witzigen und geistreichen Persönlichkeit ein.
Von Sévigné ist vor allem ihre innige Verbundenheit mit ihrer Tochter, Mme de Grignan, bekannt, der sie während der gesamten Zeit, in der sie voneinander getrennt waren, unermüdlich schrieb. Diese einzigartige mütterliche Zärtlichkeit ist oft glossiert worden, da sie die Züge und das Vokabular der heißesten Liebesleidenschaft annimmt. Aber diese berühmte Zärtlichkeit, von der hier die Rede ist, gilt auch für andere Lebensbereiche und bezieht sich eher auf Folgendes
Es geht um eine bestimmte Art und Weise, die Welt zu fühlen, indem man die Wahl der Sensibilität annimmt.
Jeanne Jourquin und Ariane Issartel laden dazu ein, diese Sensibilität zu durchqueren, indem sie der Stimme Sévignés den musikalischen Rahmen bieten, der ihr Schreiben umspült hat: Das Cembalo tritt in einen Dialog mit den Worten, um etwas von dem Klima, das "die" Sévigné umgab, so gut wie möglich zu erreichen. Das Cembalo webt seine Stimme so nah wie möglich an Sévignés Stimme und nimmt manchmal die Züge eines unmöglichen Dialogs an - die Antwort von Mme de Grignan, die durch die Zeit und die Umstände verloren gegangen ist und die in diesem langen Liebesschrei, den Sévigné in die Leere zu werfen scheint, fehlt.
Jede in ihrer Stimme, der der Briefe und der der Musik, bringen die beiden Interpreten ein 17. Jahrhundert voller Nuancen und Helldunkel zu Gehör. Die Sprache ist so mächtig, dass die Grenze zur Identifikation nicht weit entfernt ist... Aber man wird die Briefe wie das Cembalo über den Geheimnissen der Sévigné schließen müssen.




