Beschreibung
Verfallene Fabriken, stillstehende Maschinen und geisterhafte Arbeiter bilden eine eindringliche Kulisse. Der Meisterpuppenspieler Ézéquiel Garcia-Romeu verwandelt die Überreste der Industriegesellschaft in eine beunruhigende visuelle und politische Reise.
Das Publikum bewegt sich durch eine Miniaturwelt aus Eisen, Staub und eingestürzten Gebäuden. Zwischen verrosteten Containern, einsamen Strommasten und rußgeschwärzten Mauern irren kleine Stofffiguren durch die Trümmer, wie die letzten Zeugen einer untergegangenen Welt.
Mit diesem dritten Teil des „Petit Théâtre du Bout du Monde“ setzt Ézéquiel Garcia-Romeu sein großes allegorisches Epos über die Umwälzungen unserer Zeit fort, nachdem er zuvor die Klimakatastrophe und anschließend die Ängste im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz thematisiert hatte.

