Beschreibung
Ein Jongleur, Tausende von Zeichnungen und eine Welt in Schwarz-Weiß.
Mit „Monographie“ verwandelt Defracto das Jonglieren in einen lebendigen Cartoon, der vor körperlichem Humor und visuellen Einfällen nur so strotzt.
In einem Raum, der mit handgezeichneten Motiven bedeckt ist, lässt Guillaume Martinet eine Welt entstehen, in der die Objekte ihren eigenen Gesetzen zu gehorchen scheinen. Bälle, Bewegungen, Klänge und Gesten spielen in einer grafischen Partitur miteinander, die ebenso präzise wie unvorhersehbar ist.
Zwischen absurder Virtuosität, obsessiven Wiederholungen und Rhythmusbrüchen erfindet „Monographie“ eine Form des Jonglierens, die einem live entstandenen Animationsfilm gleicht.
Seit mehr als fünfzehn Jahren entwickelt die Compagnie Defracto eine einzigartige Ausdrucksform, die ausdrucksstarke Jonglage, körperlichen Humor und choreografisches Gestalten miteinander verbindet. Begleitet von Yann Frisch als Regisseur komponiert Guillaume Martinet hier ein vor Energie sprühendes Solo, in dem der Körper mit Zeichnung, Musik und Raum in Dialog tritt.
„Monographie“ ist sowohl als plastisches Erlebnis als auch als Theaterstück konzipiert und lädt das Publikum ein, in eine Welt einzutauchen, in der alles zu Spiel, Bewegung und Verwandlung wird.
Eine mitreißende, freie, facettenreiche und einfallsreiche neue Inszenierung.

