Beschreibung
Die von Loredana De Pace konzipierte Gemeinschaftsausstellung „Sounds Good!“ wird anlässlich des Festiva Off Arles 2026 präsentiert.
Die von Loredana De Pace | Studio CAOS konzipierte Gemeinschaftsausstellung „Sounds Good!“ wird im Rahmen des „Circuit Off“ der Rencontres d’Arles 2026 präsentiert und findet vom 13. bis 19. Juli 2026 in der Galerie Betty Arles (Frankreich) statt.
Diese Ausstellung vereint die Sichtweisen von neun italienischen Künstlern: Michela Bernasconi, Cesare Di Liborio, Ivan De Francesco, Raffaele Sperandeo, Carlo Traini, Massimiliano Ferrari, Flavio Tecchio, Juan Borja und Raffaele Salvati – Künstler, die imaginäre, wüstenartige oder verkehrte Welten erkunden, Orte der Erinnerung und Identität, flüchtige und sich wandelnde Zeichen der Natur, Reisen und konkrete Erfahrungen in unbekannten Städten und vertrauten Industriezweigen sowie ferne Kulturen, die insbesondere durch die Fotografie einen „Dialog“ mit uns suchen.
„Sounds Good!“ ist eine Gemeinschaftsausstellung mit Fotografien, die aus dem Wunsch heraus entstanden ist, den Wandel – visuell und sinnlich – zu erzählen, den wir derzeit erleben. In dieser Ausstellung hat das Konzept des Wandels eine positive Konnotation und zeigt sich in verschiedenen Formen, die von rein landschaftlichen, städtischen und industriellen Veränderungen bis hin zu kulturellen, soziologischen und überlieferten Veränderungen reichen.
Um schließlich bei der Metamorphose der Sprache anzukommen, die der zeitgenössischen Fotografie eigen ist. Auch sie befindet sich im Wandel – ein unaufhaltsamer Paradigmenwechsel. Die Fotografie verwandelt ihre Ausdrucksweise im Rhythmus der „flüssigen“ Metamorphose des Menschen, der sie hervorbringt. Sie wandelt sich in ihren Ausdrucksformen und Themen, entwickelt sich weiter, experimentiert und kehrt schließlich zu ihren Ursprüngen zurück – allerdings in einer modernen Sprache.
Die Fotografien dieser Ausstellung zielen daher darauf ab, Visionen zu vermitteln, die zwischen konkreter Erfahrung und Vorstellungskraft schweben: erschütterte Welten, flüchtige Spuren, die die Natur hinterlässt, unbekannte Städte, ferne Kulturen, die versuchen, sich durch die universelle Sprache des Bildes anzunähern. Hier dokumentiert die Fotografie nicht, sondern interpretiert. Jeder Künstler bewegt sich an der Grenze zwischen Beobachtung und Wahrnehmung und verwandelt die Reise in ein narratives Konstrukt, das Identität, Zugehörigkeit und kollektives Gedächtnis hinterfragt.
„Sounds Good!“ ist somit eine Neuinterpretation der Realität aus der Perspektive der Künstler, die das Projekt gestalten, ganz im Sinne des Themas „Welten neu lesen“ dieser Ausgabe des Festivals „Les Rencontres d’Arles“.


