Beschreibung
Stanislas Nordey adaptiert den Roman von Christine Angot in einer eindringlichen Inszenierung. Er lässt die prägnante Sprache der Autorin zur Geltung kommen, die sich mit dem Inzest auseinandersetzt, dessen Opfer sie als Jugendliche war.
Neuschreiben, Revue passieren lassen, sich an Taten und Worte erinnern. Mit ihrem literarischen Werk kehrt Christine Angot an den Tatort zurück. Ihre akribische Rückschau schildert die Vergewaltigung, die sie im Alter von vierzehn Jahren erlitten hat. In einer hybriden Form, die Video, projizierte Texte und Musik vereint, bringt Stanislas Nordey die ganze schriftstellerische Vielfalt dieses Werks zum Vorschein, das 2021 mit dem Prix Médicis ausgezeichnet wurde. Die Fakten, die Reflexionen, die Gewalttaten, die Worte, die sie ihrem Tagebuch anvertraut: Alles verflechtet sich darin. Weit entfernt von einer bloßen sachlichen Wiedergabe beleuchtet dieser Text die verschiedenen Sichtweisen, die sie durchlebt hat, und den Kampf, den sie geführt hat.
Text: Christine Angot
Inszenierung: Stanislas Nordey
Text: Christine Angot
Inszenierung: Stanislas Nordey
Der Text wurde mit dem Prix Médicis 2021 und dem Prix Les Inrockuptibles 2021 ausgezeichnet.
Das Stück wurde mit dem Grand Prix des Syndicat de la critique 2024 ausgezeichnet.






