Beschreibung
Vorstellung des optischen Phänomens der Camera obscura im Herzen eines Denkmals in Arles.
Wanderausstellung in historischen Denkmälern:
· in den Alyscamps: im Oktober – November – Dezember 2026
· im Kreuzgang Saint Trophime: im Januar–Februar 2027
· im antiken Theater: im März–April 2027
· im Amphitheater: im Mai–Juni 2027
· in den Thermen des Konstantin: im Juli–August–September 2027
Die „Camera Obscura“, ein aus dem Lateinischen stammender Ausdruck, der „dunkle Kammer“ bedeutet, ist der Vorläufer der modernen Kamera.
Es handelt sich um einen schwarzen Kasten, in dessen Wand ein Loch angebracht wurde, durch das auf der gegenüberliegenden Wand ein auf dem Kopf stehendes Bild der äußeren Szene entsteht.
Dieses Prinzip war bereits in der Antike zur Zeit von Aristoteles, etwa 300 v. Chr., bekannt und wurde im 10. Jahrhundert vom arabischen Gelehrten Ibn al-Haytham beschrieben. Im 15. Jahrhundert erklärte Leonardo da Vinci das Phänomen auf rationale Weise. Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts kam dann die Idee auf, das kleine Loch durch eine Linse zu ersetzen, um die Bildqualität zu verbessern, anschließend einen Spiegel anzubringen, um das Bild aufzurichten, und die Camera obscura als Zeicheninstrument zu nutzen.
Öffnungszeiten der einzelnen Sehenswürdigkeiten:
· Oktober, März und April: 9:00–18:00 Uhr
· November, Dezember, Januar, Februar: 10:30–16:30 Uhr
· Mai, Juni, Juli, August, September: 9:00–19:00 Uhr
Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung.











