Kulturerbe
Kirchen, Kapellen, Oratorien und Flurkreuze aus mehreren Jahrhunderten
Von den hochalpinen Tälern zu den schroffen Reliefs des Mercantour und von den Alpillen bis zum Hinterland des Departements Var legt das kirchliche Kulturerbe Südostfrankreichs Zeugnis von einer althergebrachten Spiritualität ab, die die Zeiten überdauert und die Landschaften geformt hat. Diese Gebäude sind stumme Zeitzeugen und unverrückbare Hüter der Region. In Le Lauzet-Ubaye wachen die Kapellen seit dem 19. Jahrhundert über die Weiler des Südhangs. Die Kapelle von Vaunières in Saint-Julien-en-Beauchêne wurde bereits 1682 erbaut, und die in Signes und Mollégès angesiedelten Kapellen Châteauvieux und Saint-Thomas gehen sogar auf das 11. und 10. Jahrhundert zurück. Sie waren nicht nur Orte für Andacht und Gebet, sondern auch ein Treffpunkt für die Dorfbewohner. So wurde zum Beispiel in Suzette die erste Gemeindeverwaltung 1792 mangels Rathaus in der Kirche gewählt. Andere Gebäude wiederum warten mit spektakulären Kulissen auf, wie die an einer Felsspitze über der Bévéra-Schlucht thronende Kapelle Notre-Dame de la Menour in Moulinet.




















