Beschreibung
Die Galerie präsentiert Foto- und Videoarbeiten von den Dreharbeiten zum Dokumentarfilm „Saudades do Rio Doce“ von Claudia Neubern, der am Sonntag, dem 30. August, um 18:30 Uhr im Kino Le Méjan gezeigt wird, sowie als Kontrapunkt dazu Temperamalereien auf Holz und Metall von Claudia Serantes.
ÁGUA – AGUA: Die Stimme des Flusses
Die Galerie „Aux Docks“ in Arles präsentiert Fotografien und ein Video von den Dreharbeiten zu dem 2024 von Claudia Neubern gedrehten Dokumentarfilm über die Katastrophe am Rio Doce in Minas Gerais, Brasilien (2015), sowie Installationen und Temperamalereien auf Holz der bildenden Künstlerin Claudia Serantes.
Im Jahr 2015 wurden durch den Dammbruch von Fundão Millionen Kubikmeter giftigen Schlamms in den Rio Doce in Brasilien freigesetzt.
Ausgehend von den Aufnahmen, die Claudia Neubern für ihren Film gedreht hat, zeigt diese Ausstellung die Spuren einer ökologischen Katastrophe und die Widerstandsfähigkeit des Menschen.
Als Kontrapunkt eröffnen die Installationen und Temperamalereien auf Holz von Claudia Serantes einen Raum symbolischer Heilung, in dem die Natur in ihrer Fähigkeit dargestellt wird, zu empfangen, zu trösten und wiedergeboren zu werden.
Der Titel: „Água – Agua“, ist ein grenzüberschreitendes Wort. Geschrieben im brasilianischen Portugiesisch und im argentinischen Spanisch, erinnert es daran, dass die beiden Künstlerinnen von zwei sprachlichen und nationalen Ufern aus von ein und demselben lebenswichtigen Element sprechen. Wasser ist hier nicht nur ein Thema, sondern auch ein Gemeingut und ein Symbol für das, was uns verbindet und was wir teilen.
ÁGUA – AGUA Die Stimme des Flusses
Die Galerie „Aux Docks d’Arles“ zeigt Fotografien, die 2024 während der Dreharbeiten zur Rio-Doce-Katastrophe 2015 in Minas Gerais von der Filmemacherin Claudia Neubern aufgenommen wurden, sowie Installationen und Temperamalereien auf Holz der bildenden Künstlerin Claudia Serantes.
Im Jahr 2015 gelangten durch den Dammbruch von Fundão Millionen Kubikmeter giftiger Schlamm in den Rio Doce in Brasilien. Ausgehend von Filmmaterial, das Claudia Neubern für ihren Film aufgenommen hat,
zeigt diese Ausstellung die Spuren einer ökologischen Katastrophe und die Widerstandsfähigkeit der Betroffenen.
Im Kontrast dazu schaffen Claudia Serantes’ Installationen und Temperamalereien auf Holz
einen Raum der symbolischen Heilung, in dem die Natur in ihrer Fähigkeit dargestellt wird, zu empfangen, zu trösten und zu regenerieren.
Der Titel „Água – Agua“ ist ein sprachliches Grenzgebiet. Geschrieben in brasilianischem Portugiesisch und argentinischem Spanisch, erinnert er uns daran, dass die beiden Künstlerinnen von zwei unterschiedlichen sprachlichen und nationalen Ufern aus von demselben lebenswichtigen Element sprechen. Hier ist Wasser nicht nur ein Thema, sondern auch eine gemeinsame Ressource und ein Symbol für das, was uns verbindet und was wir teilen.
- Ausstellung in den Docks d’Arles bis zum 12. September 2026
- Vorführung des Films „Saudades do rio Doce“ im Kino Le Méjan am 27. und am 30. August 2026 um 18:30 Uhr.
Marie Lelièvre I Aux Docks d’Arles
