Beschreibung
Erbe und Talent definieren diesen faszinierenden kurdischen Komponisten!
Umgeben von traditionellen Musikern erinnert sich die kraftvoll-melodische Stimme dieses Meisters der Tambûr auf bewegende Weise an die Geschichten der unterdrückten Völker, Kurden und Armenier Anatoliens.
In der alevitischen Tradition ist die Musik das bevorzugte Mittel, um Geschichten zu vermitteln; die Geschichten der kurdischen und armenischen Völker Anatoliens, die ausgegrenzt und zum Schweigen gebracht wurden. Als er nach Istanbul kam, um Archäologie und Film zu studieren, war er musikalisch begabt und begann bald, Soundtracks für Filme zu komponieren oder musikalische Aufführungen für das Fernsehen zu moderieren. Bereits auf der Spur der Minderheitenmusik, taucht dieser Meister der kurdischen Trommelkunst dank einer präzisen Sammlung, die eines Ethnomusikologen würdig ist, wieder in das reiche Erbe seines Ostanatoliens ein. Mit Keyeyî, einem zweiten Werk, das 2024 vom Magazin Songlines als "Bestes Album der Welt" eingestuft wurde, erlangt er nun internationale Anerkennung. Die Emotionen, die in seiner Stimme durchscheinen, seine Bühnenpräsenz, seine große Beherrschung der Rhythmen und der traditionellen Sprachen (Zazakî, Kirdaskî), die Traumhaftigkeit der Melodien seiner Komposition, die mal melancholisch, mal fröhlich sind, begründen seinen Erfolg bei einem Publikum, das von dieser unbekannten Musik fasziniert ist... die jedoch seltsam vertraut erscheint. In der Art einer gemeinsamen und universellen Heimkehr erinnert und besingt er die Erinnerung an das Exil, den Krieg, den Tod, den Glauben, die Mütter und die Liebe!
Auch mit Ali Kutlutürk (Percussion) und Emrah Oğuztürk (Mey, Zurna, Duduk, Kaval).


